19.9.2005 - vorläufige amtliche Verwirrung
Da ist es nun das vorläufige amtliche Endergebniss der Bundestagswahl.
- SPD: 222 Sitze (2002: 251) darunter 145 Wahlkreise (2002: 171)
- CDU: 179 Sitze (2002: 190) darunter 105 Wahlkreise (2002: 82)
- CSU: 46 Sitze (2002: 58) darunter 44 Wahlkreise (2002: 43)
- GRÜNE: 51 Sitze (2002: 55) darunter 1 Wahlkreis (2002: 1)
- FDP: 61 Sitze (2002: 47) darunter keine Wahlkreise (2002: 0)
- Die Linke: 54 Sitze (2002: 2) darunter 3 Wahlkreise (2002: 2)
Bemerkenswert ist zweierlei: - die SPD ist hiernach tatsächlich die stärkste Partei - die SPD ist auch die größte Verliererin, denn sie verliert als einzige Partei deutlich an Wahlkreisen!
Vielleicht sollte doch das Wahlrecht geändert und auf die Condorcet-Methode umgestellt werden, wie es Ralf Grötker auf Telepolis vorschlug.
Als Gewinner sieht sich jeder, sogar "Die Partei" die nicht mal ein halbes Prozent der Stimmen in ihren Wahlkreisen bekam!
"Und es ist zwar auch ein ästhetisches Problem, aber keineswegs nur,
ob Gerhard Schröder oder Angela Merkel als Bundeskanzler die Republik
im Inland und im Ausland vertreten."
meint Rüdiger Suchsland auf Telepolis
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